Besuch bei Anna und Alois

Kürzlich war ich mal wieder bei Anna und Alois. Sie brauchte jemand um über ihre Obstsorten zu fachsimpeln.

Ich genieße die Zeit bei den Beiden sehr. Hier fühlt man sich, kaum ist man im Hof um mind. 50 Jahre zurückgebeamt.

Plötzlich spielt alles was sonst wichtig ist kaum mehr eine Rolle. Diesmal hatte ich die alte Minolta mit einem 50mm, 1.4,  Objektiv und einem Fomapan SW Film dabei.

Da die Beiden durch die vielen Besuche von Fernsehteams und Fotografen ja fast schon Profis sind hatten sie nichts dagegen, dass ich einige Bilder machte.

Es ist ziemlich dunkel in der kleinen Stube und ein 400er Film wäre sicher besser gewesen aber ich probierte es trotzdem mit offener Blende und ruhiger Hand.

Es sind nicht alle Fotos scharf geworden und durch den Scan ist auch das Filmkorn stärker aber mir gefallen sie genau deswegen. Ich finde sie zeigen Alois und Anna so wie sie sind: Einfach, ehrlich und glücklich.

Als ich da war kam gerade die Postbotin mit einem großen Paket und der PNP.  Ein Fan der Beiden und da gibt es viele in ganz Deutschland hatte ihnen ein Überraschungspaket geschickt. Neben Spannbetttüchern, Nachthemden und Süßigkeiten entdeckte Alois zwei Schachteln HB-Zigaretten. Ds freute er sich wie „a neis Fuchzgerl“., was man auf dem Bild auch sieht.

Anna war das gar nicht recht, denn vor einigen Monaten hatte er erst eine Lungenentzündung und Asthma plagt ihn auch. Aber der Alois raucht halt einfach zu gerne auf seinem Stammplatz aufm Kanapee.

Selbstverständlich durfte auch ein Rundgang durch den Garten nicht fehlen, einschließlich ausführlicher Sortenkunde.  Der Obstgarten ist seit neuestem mit einem Vorhängeschloß versehen. Anna erzählte mir ganz entsetzt, dass ihr neulich Besucher einfach die kostbaren Zweige mit den seltenen Sorten vom Baum abgebrochen haben. Nachdem sie diese unverschämten Leute vom Hof gejagte hatte montierte sie danach gleich das Schloß.

Es war ein schöner Besuch bei den Beiden. Ich hoffe Alois und Anna geht es noch viele Jahre gesundheitlich so gut, dass sie ihr einfaches aber glückliches Leben so gestalten können wie zur Zeit.

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Märzschneemorgen

Heute morgen gab’s eine wundervolle Kombination: Leichter Nebel und leichter Schneefall. Da musste ich auf dem Weg zur Arbeit einen Abstecher nach Kleinwiesen machen. Hat sich gelohnt diese halbe Stunde.

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Der Pfad scheint ins Unendliche zu führen.

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Mit dem frischen Schnee kommen die Strukturen besonders deutlich hervor.

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Ein wirrer Strubbelkopf – dieser

Apfelbaum.

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Wirkte alles fast ein wenig geisterhaft.

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Selten, dass die Strukturen der Felder und Gehölze so gut zu sehen sind.
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Geradeaus geht’s nach Kumreut.

Sommermorgen am Dreisessel mit Bastian

Anfang August konnte ich die schon lange geplante Fototour mit Bastian Kalous endlich verwirklichen. Wir hatten uns bereits um 4:30 Uhr am Dreisesselparkplatz verabredet. Das war grade passend um rechtzeitig zum Sonnenaufgang oben am Hochstein zu sein. Auf dem Weg dahin bot sich uns ein wunderbar dunkelblauer Himmel mit einem Dreiviertelmond und ein paar hellen Sternen. Im Osten zeigte sich schon die erste Farbe. Wunderbare Motive ergaben die bizarren Baumskelette vor dem dunkelblauen Himmel und dem immer intensiver werdenden Farbstreifen am Horizont. Nach einer Kletterpartie auf den Dreisesselfelsen konnte Bastian auf dem Weg zum Hochstein die ersten Polaroids am Nashornfelsen aufnehmen. Fast hätte uns der Sonnenaufgang überrascht – so plötzlich tauchte die Scheibe über den böhmischen Hügeln auf. Am Hochsteinfelsen gabs eine gemütliche Brotzeit bei wunderbarem Panoramablick über die sanft mit Dunst verwobenen Täler im Osten. Danach hatten wir noch Zeit einen Abstecher zu der ehemaligen Ortschaft Krasna Hora (Schönberg) gleich hinter der Grenzbrücke über den Harlandbach machen.

Dort gibts einige wunderbare alte, knorrige Baumrieden zu bewundern die leider inzwischen fast gänzlich von Fichten und Birken eingewachsen sind.

Hier einige Bilder von der wunderschönen Tour mit Basti.

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zugegeben – sieht fast ein wenig gruselig aus

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die letzten Sterne und das Licht der aufgehenden Sonne

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um die Zeit ist noch alles still am Berggasthof

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Bastian stimmt sich schon mal mit der Digitalkamera ein

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Sagenhafte Farben vom Dreisesselfelsen

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weils so schön ist hier nochmal

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und nochmal

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jetzt das letzte

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schwarzweiß ist hier trotz der Farben auch eine gute Option

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Bastian hat es mit mutiger Kletterei geschafft den Rücken des Dromedarfelsens zu erklimmen.

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Fast hätten wir ihn verpasst – den Sonnenaufgang

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uns faszinierte diese Wildnislandschaft im Licht der aufgehenden Sonne

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man konnte sich gar nicht satt sehen.

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dieser Baum erinnerte mich an eine Stimmgabel mit Fingerzeig zum Mond

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Morgendunst im „Behm“

 

 

 

Nebelland

Schnee und dichter Nebel – das sind die Zutaten für diese stimmungsvollen Schwarzweißbilder. Am Neujahrstag-Vormittag hielt mich michts mehr und ich fuhr übers Land um diese fast schon surrealen Motive zu finden. Der Nebel schluckt nicht nur das harte Licht sondern auch die Geräusche und ein wenig sieht man das sogar auf den Bildern.

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Eiswind

Ein eisiger Ostwind hat seit vielen Tagen die höheren Lagen des Bayerischen Waldes fest im Griff.  Das Gebiet um Hinterfirmiansreut hat es besonders schlimm erwischt. Alles ist mit einem bizarren Eispanzer bedeckt.  Unter dem Gewicht des Eises brechen armdicke Äste ab. Der Nebel verschluckt das Licht und die Geräusche wie eine riesige Wattekugel. Dadurch entsteht eine fast surreal Atmosphäre.
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